Johannes (Axe) Haux
Poseidon

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Hi Bertram, Zitat: Original geschrieben von Bertram Radelow Was in der (Zahn)-Medizin als "Stahl" bezeichnet wird, sind i.d.R. eisenfreie KobaltChromMolybdän-Legierungen. Werden bei Zahnprothesen, Hüftgelenken usw. verwendet. Schweinisch zu bearbeiten (gell, Achim), aber eben eigentlich kein "Stahl".
Ich hab nochmals nachgesehen: Encarta: Stahl, im allgemeinen Sinne eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff, der häufig noch andere Elemente (Eisenbegleiter) beigemischt sind. Spezielle Eisen- und Stahllegierungen enthalten z. B. zwischen 0,8 und 14 Prozent Mangan (Manganstahl), 10 bis 13 Prozent Silicium (säurebeständiger Stahl) oder 20 Prozent Chrom (V2A-Stahl). Das im Hochofenprozess gewonnene Roheisen (s. u.) und auch Gusseisen enthalten zwischen zwei und vier Prozent Kohlenstoff. Dagegen enthält hochwertiger Stahl beispielsweise nur wenige Hundertstel eines Prozents an Kohlenstoff. Allgemein liegt der Kohlenstoffanteil bei Stählen zwischen 0,04 Prozent und 2,1 Prozent. ---------------------------------ende Zitat----- Andere Quelle sinngleich: Stahl ist eine spezielle Form des Eisens (schmiedbar). Daher muss in allem was ein Materialhersteller als Stahl bezeichnet 'Eisen' drin sein. Die von dir angesprochene Legierung habe ich bei Herstellern nie mit dem Zusatz 'Stahl' gefunden. Bearbeitbarkeit: Fast alle hochlegierten Staehle sind eine Katastrophe bei der Bearbeitung. Zitat: Original geschrieben von Bertram Radelow
Testen müssen wir wohl nur ferromagnetische Materialien, wobei z.B. normale M3-Schrauben bei mir als "Ein-Bisschen"-Magnete eingestuft werden. Bertram
Das ist auf jeden Fall richtig. Selbst hochlegierter 'Stahl' ist oft nicht mehr magnetisierbar und duerfte daher die Feldlinien nicht mehr 'verbiegen' (oder bin ich da auf dem Holzweg? Physiker hilf!) Gruss Johannes
Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven aber keine freien Völker regieren können. (Johann Nepomuk Nestroy) Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird. (Ernest Hemingway) Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. (Otto Fürst von Bismarck)
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Achim
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Edelstähle (Waschbecken ect.) beiinflussen den DM, obwohl sie selbst nicht magnetisch sind. Bei Messing, Kupfer, Aluminium und Bronze konnte ich keine Beeinflussung feststellen. Das Layout ist noch in der Überarbeitung um die Schrauben weiter weg vom Sensor zu legen.
Was anderes: Wie könnte man feststellen, wie viele Starts man mit der 12V Batterie riskieren kann, bis sie leer ist. Ich meine jetzt wirklich testen und nicht an Hand der Batteriekapazität und der Stromaufnahme ausrechnen. Ich mächte ungern jede Menge SNOs opfern, werden langsam knapp.
Gruß, Achim
Der größte Feind des Erfolges ist die Perfektion
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Erwin Behner
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Zitat: Original geschrieben von Achim Was anderes: Wie könnte man feststellen, wie viele Starts man mit der 12V Batterie riskieren kann, bis sie leer ist. Ich meine jetzt wirklich testen und nicht an Hand der Batteriekapazität und der Stromaufnahme ausrechnen. Ich mächte ungern jede Menge SNOs opfern, werden langsam knapp.
Gruß, Achim
Indem du statt dem SNO's einen entsprechenden Widerstand nimmst (der natürlich die Leistung aushalten muß) und du die Ansteuerzeit auf die Auslösezeit des SNO's beschränkst... Aber das sollten wir vielleicht in einem neuen Fred weiter ausbauen. Dieser ist mit 32 Seiten schon lang genug. Viele Grüße Erwin P.S. Ich bin leider immer noch nicht dazu gekommen meine Platine (nochmals Danke) aufzubauen.
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Bertram Radelow
SP-Schnüffler

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hi Achim, wenn Du mal nen Bausatz rüberwachsen lässt, teste ich gerne... (Bin ab 19.7. in München) Bertram
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Erwin Behner
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Zitat: Original geschrieben von Bertram Radelow hi Achim, wenn Du mal nen Bausatz rüberwachsen lässt, teste ich gerne... (Bin ab 19.7. in München) Bertram
Was für einen Bausatz? Ich dachte es geht um die 12 V Batterie? Viele Grüße Erwin
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Dany
Der mit dem Dremel tanzt

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Zitat: Original geschrieben von Achim Das Layout ist noch in der Überarbeitung um die Schrauben weiter weg vom Sensor zu legen.
@Achim: Berücksichtigst Du beim Abstand der beiden Befestigungsschrauben voneinander, dass man den DentaMag bei schon vorhandenen Raketenmodellen und Löchern anstelle des AltAcc oder RDAS benutzen könnte ? Diese Höhenmesser haben in der heutigen Version denselben Abstand und sind somit austauschbar ! Wäre ein grosser Vorteil, falls machbar.
Fly High & Recover Safe Dany Flury ( ARGOS WebMaster & Ariane 4 Team, Schweiz) / EURocketry Forum
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Bertram Radelow
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Ich habe heute mit Magneten gespielt - und es ist schon beeindruckend: Wenn ich den Dentamag so auf den Tisch lege, dass er auf ca. 0,1° an die Auslöseschwelle herankommt, kann ich mit einem etwa Zeigefinger-grossem alten Stabmagneten aus <b>vier Meter</b> Entfernung das "Licht" zuverlässig ein- und ausschalten.
Das sieht beeindruckend aus! Ist aber eigentlich zu vernachlässigen, denn wenn ich den Dentamag auf 2° ausserhalb der Auslöseebene drehe, muss ich mich bereits auf 25 cm nähern, um die Zündung auszulösen.
Genaue Versuche waren mir zur Zeit nicht möglich, da unsere Wohnung magnetisch verseucht ist, dass der Sau graust. Vielleicht gehe ich mal nach draussen. Aber am Wochenende ist erst Mal der Piz Kesch angesagt - man muss ja nicht immer nur Raketen in die Höhe bringen; der eigene Körper tut's auch.
Bertram
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Bertram Radelow
SP-Schnüffler

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hi Achim,
wenn ich unsere beiden "lustigen" Zwischenfälle anschaue, denke ich, dass irgendeine "Remove before flight"-Einrichtung nicht schlecht wäre.
Ich schlage vor, dass das Gate vom Zünd-FET und Masse auf zwei Lötpins o.ä. herausgeführt wird. Darauf steckt man nach dem Preppen (ups! Denglisch! Igitt!) der Rakete und vor dem endgültigen Scharf-Schalten einen Kurzschluss-Stecker mit riesigem Remove-Before-Flight-Banner. Man kann dann die Rakete ohne Herzklopfen auf das Rail/Rod stecken, und man kann sie auch mal schnell wegtragen bzw. ans Auto lehnen... Soweit ich weiss ist der LM324 kurzschlussfest (Erwin - wenn nicht, bitte laut schreien!)
Natürlich kann man auch ohne diesen "Gimmick" auskommen, aber sicherheitstechnisch hat es was für sich: Das rote Banner signalisiert weithin: Jetzt ist es Ernst. Und man kann mit der "ernsten" Rakete weiterhin umgehen wie man will: Du kannst also in der Flight Line die Rakete fertig machen bis hin zum Punkt vor dem Scharf-Schalten, Stecker+Banner montieren, dem RSO/LCO vorführen, scharf schalten, auf dem Pad montieren. Bevor man vom Pad zum RSO (bzw. zum eigenen Zündgerät) geht, wird als letzte Tätigkeit eben das Banner (mit Stecker) entfernt. Ich denke, das ist ein recht sicheres Vorgehen.
Und dann erzähl' mal, wie Deine S1F-Rakete in Roggden angekommen ist!
Bertram
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Andreas H.
Grand Master of Rocketry
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Hallo Bertram, ich habe als Sicherheit einen Umschalter (Druckschalter innenliegend) verwendet, welcher im Zustand "gesichert" nur die LED bestromt, im Zustand "scharf" nur den Zünder. Die LED sieht sowieso keiner mehr, wenn die Rakete in der Luft ist. Somit kann ich, solange der Druckschalter nicht gedrückt ist, mit der Rakete hantieren wie ich will und kann die Funktion des Dentamag prüfen. Erst wenn alles andere vorbereitet ist kommt der Step - Dentamag scharf - und ab die Kiste.
Gruß Andreas
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Erwin Behner
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Zitat: Original geschrieben von Bertram Radelow Soweit ich weiss ist der LM324 kurzschlussfest (Erwin - wenn nicht, bitte laut schreien!)
Bis maximal 15 V Versorgungsspannung (unipolar) geht das (laut Datenblatt). Ist aber doch etwas unschön. Wenn jemand einen anderen OP verwendet, geht dieser eventuell in Rauch auf. Besser wäre es, wenn noch ein Längswiderstand vor dem FET eingebaut werden würde... Viele Grüße Erwin
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