Winfried
Epoxy-Meister
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Achim und alle, denen noch Funktionen im Alimeter fehlen.
könnt Ihr mal einige Wünsche definieren. Wenn es Sinn macht und die HW-Ressourcen es zulassen, kann ich versuchen diese Funktionen noch zu integrieren. Zur Zeit ist ja für Euch wahrscheinlich die Auslösung des ersten Fallschirmes kurz nach Überwindung des Kulinationspunktes am wichtigsten. Was ich z.B einbauen könnte ist einen 2. Auswurf in definierbarer Höhe. Dies wäre dann einfach ein weiteres Kommando. Die Sampleraten kann man ja bereits jetzt in weiten Grenzen einstellen, ist also an die unterschiedlichen Flugzeiten anpaßbar.
Gruß
Winfried
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Stefan Wimmer
Grand Master of Rocketry
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Zitat: Original geschrieben von Winfried Du hast Probleme erwähnt, die im Prozentbereich liegen. Unter welchen Bedingungen treten diese Fehler auf (Temperatur...?).
Die paar Prozent kommen leider zusammen, wenn man alle (absoluten, Temperaturdrift- und Offset-)Fehler aus Sensor, Instrumentenverstärker, ADC, Referenz und Versorgungsspannungserzeugung zusammenrechnet. Wenn alles gut geht, liegt man bei knapp unter 2%, aber für eine Serienproduktion (also mehr als 1 St.  ) kann man nicht so optimistisch rechnen. Trotzdem glaube ich, daß solch ein Höhenmesser auch mit "nur" 5% Grundgenauigkeit genauer sein dürfte, als das unter Zeitdruck geschehende Anpeilen einer sich schnell zerstäubenden Pigmentwolke in 800m Höhe vom Boden aus - oder? Was sagen die Wettkampfexperten dazu? Hat da schon mal jemand eine Fehlerrechnung gemacht? (Daß man solch einen genauen Höhenmesser gelegentlich mittels einer Unterdruckkammer kalibrieren muß, hatte ich ja schon in dem anderen Thread erwähnt. Sonst gilt halt: "Wer misst misst Mist".)
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eha
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Stefan
Bei drei Peilstationen gibt es in der Regel drei verschiedene Ergebnisse. Die dürfen aber nur einen bestimmten Prozentbetrag voneinander abweichen. Früher war eine solche Abweichung eine "DQ", heute wird so ein Flug nicht gewertet, darf, wenn es in das Zeitfenster passt, wiederholt werden.
 Engelbert der alles nur mit rechts macht
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Stefan Wimmer
Grand Master of Rocketry
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Hallo Engelbert,
danke für die Erhellung.
Könnte einer der BeMod-Besitzer (oder wo immer das drin steht) bitte mal präzisieren, wie hoch dieser "bestimmte Prozentsatz" denn genau ist?
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eha
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Stefan
Ich hab das Teil leider nicht an meinem Arbeitsplatz. Deshalb habe ich es auch nicht präzisieren können.
 Engelbert der alles nur mit rechts macht
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Josef
(verstorben)
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Hallo Engelbert, Bei der neuen super Elektronik von Winfried und die Software von Peter . Die Elekronik hilft dir schon neue Modelle zu entwickeln.usw.... Josef RAMOG Ps aber davon verstehen ....
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eha
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Ja Josef
Höhenmesser, Fallschirm(Strömer bei S1)-Auswurf am Gipfelpunkt, von mir aus auch noch Farbwolke für die, die "zu Fuß" peilen, Speichern der Gipfelhöhe - schön und gut. Aber: Ich habe Null Ahnung von der Computerei. Was brauche ich für eine Ausrüstung, um den Höhenmesser zu programmieren und die Werte auszulesen?
 Engelbert der alles nur mit rechts macht
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Peter
alias James "Pond"
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Zitat: Original geschrieben von eha Was brauche ich für eine Ausrüstung, um den Höhenmesser zu programmieren und die Werte auszulesen?
Guter Punkt. Prinzipiell braucht man einen PC mit serieller Schnittstelle, aber die hat nun wirlich jeder PC. Das jetzige Auswerteprogramm möchte Windows haben, Win98 oder Win2000 wär nicht schlecht. Win95 sollte auch gehen, aber da muß ich mal 'ne alte Kiste zum testen auftreiben. Solange man sich als Modellsportler im Wettbewerb bewegt, würde ich es dem Veranstalter überlassen dafür zu sorgen, daß alles eingerichtet ist. Beispielsweise könnte die Ramog nächstes Jahr einen S8F mit Höhenmesser anbieten und die Dinger leihweise zur Verfügung stellen. Sollte der Höhenmesser an "Endkunden" gehen, werden wir wohl ein Kompaktprogramm dazu ausliefern, denn das jetzige enthält auch die Prüfstandsoftware, Barrowman, Flugbahnberechnung und so Zeug, das verwirrt bloß. In jedem Fall ruft man den Höhenmesserdialog auf und kriegt darin angeboten, was man an Parametern alles verändern kann. Beispiel: wann der Fallschirm auslösen soll. Da gibts auch ein wenig Hilfe dazu plus Beratung unsererseits, so daß da jeder klarkommen sollte. Zum auswerten verbindet man den Höhenmesser wieder mit der seriellen Schnittstelle (per mitgeliefertem Adapter) und startet genau denselben Dialog. Drückt man zum Beispiel auf die Schaltfläche namens "Gipfelpunkt" wird -schwupp- die maximal erreichte Höhe angezeigt. Oder auf "Daten einlesen", dann kommen halt sämtliche Messwerte rüber und werde in einer Tabelle und in einer Grafik dargestellt. Sollte also auch beherrschbar sein, wenn man normalerweise den Computer nicht so sehr liebt.
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Achim
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Im neuen ELV Katalog wird ein Laserentfernungsmesser angeboten, der bei einer Messdistanz von 1200m auf 1m genau sein soll. Das zu messende Objekt wird durch eine Sucheroptik mit Fadenkreuz angepeilt, ein Knopf gedrückt und schon wird die Entfernung angezeigt. Problem ist natürlich wieder die Sache mit dem nicht senkrechten Aufstieg. Aisserdem ist es fraglich, ob ein so kleines Objekt wie eine Wettkampfrakete ausreichend schnell und genau anvisiert werden kann. Für grössere Raketen, bei denen man auf den Schirm visieren kann, wäre das aber vielleicht ne interessante Sache.
Gruß, Achim
Der größte Feind des Erfolges ist die Perfektion
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Winfried
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Hallo Achim,
das mit dem Laser kannst Du vergessen. Die Reflexion muß aussreichend hoch sein, sonst bekommt der Empfänger nicht genügend Signal. Ich habe das mal mit einem sicherlich hochwertigeren Teil als das von ELV versucht. Einen runden Körper anzupeilen in dieser Entfernung halte ich für unmöglich. Das ist schon eine plane Fläche notwendig.
Gruß
Winfried
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