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Tom
Grand Master of Rocketry
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Bei verschiedenen Flug-Veranstaltungen sah ich das die RMS-Gehäuse der Composite Motoren sehr stark verschmutzt werden.
Da meines Wissens auch Säuren beim Abbrand des Treibstoffes freigesetzt werden, kann ich mir gut vorstellen dass somit auch das Gehäuse geschädigt werden kann.
Einige Flieger reinigten ihre Gehäuse mit Spülmittel und Wasser, andere benutzen irgend ein Spray...
Was kann man tun um die Aluminiumgehäuse schonend zu reinigen ?
Ist es sinnvoll das Motorengehäuse innen mit einer Art Silikonöl oder Fett zu benetzen um den Rückständen keinen Halt zu geben ?
Tom
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Tom Engelhardt
Überflieger
Moderator

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Hi Tom,
wie Du schon richtig sagtest, ist es ratsam, das Gehäuse gleich zu reinigen, und zwar, solange es noch warm ist. Ich mache es immer so:
Zuerst mit einem Alkoholtuch (gibt's fertig in der Apotheke, oder einfach ein küchentuch mit Spiritus tränken) den groben Dreck abwischen. Anschließend mit einem Babypopotuch  innen das Gehäuse auswischen, bis kein Dreck mehr zu sehen ist - als wenn man beim Bund einen G3-Lauf reinigt  .
Düsenhalterung und Verzögerungssatz-/Ausstoßladungshalter werden nach demselben Verfahren gereinigt. Manchmal mußt Du letztere ein paar Minuten einweichen, wenn allzu viel Schwarzpulverrückstände sich festgesetzt haben.
Wichtig: Wenn Du die Komponenten des Motors neu reinlädst, dann fette vorher den sog. Liner (die Pappröhre, in die man die Treibstoffblöcke schiebt) leicht mit Silikonfett ein. Von dem enstehenden Fettfilm im Rohr lassen sich spätere Rückstände sehr leicht entfernen.
Gruß,
Tom aus Gö
------------------ Rettet den Wald, eßt mehr Biber !
"Intelligenz ist zu wissen, dass eine Tomate eine Frucht ist; Weisheit ist, sie nicht in einen Obstsalat zu tun." Miles Kington (1941-2008)
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Achim
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Was die Reinigung betrifft, bin ich stinkfaul. Ich reinige die Gehäuse manchmal erst Monate später, wenn ich sie vorher nicht brauche. Ich hab allerdings das Glück, im Labor ein Ultraschallbad zur reinigung verwenden zu können. Da ist es völlig egal, wie lang der Dreck dranklebt. Säureschäden konnte ich bislang keine feststellen. Die Konzentration der HCL scheint wohl doch nicht besonders hoch zu sein.
Achim
Der größte Feind des Erfolges ist die Perfektion
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Johannes (Axe) Haux
Poseidon

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Zitat: Original erstellt von Achim: Ultraschallbad zur reinigung verwenden zu können. Da ist es völlig egal, wie lang der Dreck dranklebt.
*g* - ich moechte auch faul sein 
Da ich aber das equipment nicht habe mache ich es mit dem Baby-Feuchttuch (Lidl). Da das Silikonfett immer ein Probem ist (wo hab ich es nur wieder hingepackt/oder ist es schon leer?) ist in meinem Startkoffer WD40. Das unterstuetzt auch die Reinigung, kann auch zum 'Einweichen' harter Krusten dienen. Nach der Reinigung wird der ganze Motor 'eingedieselt' und dann trockengelegt, so dass ein duenner Film draufbleibt. Um die O-Ringe einzufetten nehme ich inzwischen auch WD40, mit sehr gutem Erfolg (Kein Dichtungsproblem bisher (auch bei I200)). Die problematischste Stelle ist das Gewinde. Dort muss evtl. noch eine Zahnbuerste mithelfen.
Saeurereste (Spuren) hab ich bisher nicht feststellen koennen. WERBUNG Jungs nehmt WD40 - ist fuer alles gut - auch fuer nasse Zuendverteiler. /WERBUNG
Gruss Johannes
Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven aber keine freien Völker regieren können. (Johann Nepomuk Nestroy) Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird. (Ernest Hemingway) Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. (Otto Fürst von Bismarck)
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Stefan Wimmer
Grand Master of Rocketry
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Ich nehme statt der Baby-"Popo-Tücher" die Baby-Öltücher zum Reinigen. Vorteil: Der Ölfilm für den leichten Zusammen- und wieder Auseinanderbau wird beim Reinigen schon aufgebracht. Man braucht lediglich noch ein Küchentuch um außen abzuwischen (sonst hat man bei jedem Anfassen ölige Finger).
It's the Government - it doesn't have to make sense! (B. Kaplow in r.m.r)
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